Urlaubsfazit: Nordsee mit der Familie kann Spaß machen

Eigentlich hatte ich ja garkeine Lust auf die ganze Sache.
Ich meine wer fährt schon gerne als 18 Jähriger Partygänger mit seiner gesammten Familie (das schließt sämmtliche Onkel&Tanten, Cousins&Cousinen und die übrig gebliebene Oma mit ein) an die Nordsee?
Nichtmal mein gleichaltriger Stiefbruder konnte sich dazu durchringen mitzukommen, was im Klartext soviel hieß wie: Ich alleine in meinem alter, der nächst Ältere 40 Jahre und die nächst jüngere 10 Jahre alt.
Abfuck! Meine Erzeugerfraktion sah diesen Punkt allerdings auch als kritisch und bot mir an eine Person meiner Wahl mitzunehmen.
Gute Idee, nur die Umsetzung war nicht ganz so einfach wie man vielleicht zunächst einmal annimmt.
Der Kreis von Freiwilligen, die mit mir und meiner Familie 4 Tage an die Nordsee kommen wollten, war relativ klein um nicht zu sagen winzig, und das obwohl Kost und Logis zu lasten meiner Eltern fallen würden.
Und die Personen die gesagt haben sie kämen mit, sagten dann noch ab.
Verzweiflung und Missmut, sind noch humane Ausdrucksweisen für meinen Gemütszustand.
Bis ein heller Lichtstrahl durch die grauen Wolken meines emotionalen Firmaments brach.
Die Person, die momentan das größte Maß meiner Aufmerksamkeit genießt, was heißt das sie auch zentraler Punkt meiner sozial-gesellschaftlichen Kontakte bildet, bekundete Interesse.
Nach ein paar wenigen kurzen Gesprächen stand es fest, das sie mich auf meiner Odyssee begleiten würde.
Donnerstag sollte die Reise losgehen, doch aufgrund beidseitiger Langeweile traf man sich schon Mittwoch Abend zum Gemeinsamen Fernsehgenuß und entspannter Unterredung, was allerdings in einem der spaßigsten Abende seit langem endete, da sich meine Begleitung spontan mit meinen Wodka resten und dem von ihr mitgebrachten Bier dermaßen betrank, das sie nichtmehr aufhören konnte zu lachen und in meinem Zimmer über gepackte Taschen gesolpert ist und sich also ganz gepflegt auf eben erwähnte Taschen abgelegt hat.
Meine Gedankengänge pendelten zwischen: „Das werden die lustigsten 4 Tage meines Lebens“ und „Hoffentlich überlebt die bis morgen!“
Aber am nächsten morgen wachten wir beide mehr oder weniger fit auf und trafen letzte Vorbereitungen.
Dann ging es los, immer Richtung Norden, die Luft roch nach Fernweh und Abenteuer und die Stimmung war gut. Die Fahrt wurde mit dem Verzehr von selbstgemachten Käsebroten ihrerseits und dem rauchen mehrerer Zigaretten meinerseits, sowie dem Vorlesen von Kurzgeschichten verbracht.
Endlich angekommen bot sich uns der Anblick eines alten Bauernhauses, das mit dem Ausdruck „schön“ verspottet würde. Die Ferienwohnung war traumhaft und unser Quartier schnell bezogen.
Ich werde nicht näher auf die Aktivitäten in den 4 Tagen eingehen, ich finde es reicht langsam.
Erwähnenswert ist allerdings noch eine Disskussion über mehrere Stunden und Flaschen Bier, zwischen meinem Stiefvater, meinem ältesten Onkel und mir. Bis tief in die Nacht wurden weltbewegende Themen gewälzt, die schließlich in eine lautstarke religiös-gesellschaftliche Disskussion endete, zu lasten der anderen längst schlafen gegangenen Mitbewohnern.
Größtes Higlight war der Abend an dem „Der Soldat James Ryan“ im privaten Fernsehen kam, einer der schönsten Abende seit langem.
Dafür und für alles andere: Danke!

Letzter Aufruf:
„Inwieweit hat Religion euer Meinung nach zu der hohen gesellschaftlichen Entwicklung der Menschheit beigetragen?“

Theorien bitte als Kommentar unter den Eintrag!

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3 Antworten to “Urlaubsfazit: Nordsee mit der Familie kann Spaß machen”

  1. hach sag ich dazu nur…
    schön dich zu haben mein bester.

    liebe
    das we war riesig =)

  2. wir wollen unzensierte Bilder sehen. Und ich WEIß, dass du die hast. LOL

  3. über deinen aufruf untehalten wir uns mal persönlich …

    vlg

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