Sonne im Gesicht, Hände in den Taschen

Die Winterferien sind mal wieder vorüber. 
Schade eigentlich, den es war eine, ja doch, schöne Zeit. Zumindest größtenteils.
Irgendwann in dieser ruhigen, dunklen aber auch sehr familiären Zeit habe ich den Entschluss gefasst, den nächsten Abschnitt meines Lebens, welcher ab Mitte des Jahres, mit dem Ende der HBF beginnt, nicht in Deutschland zu verleben.
Zunächst dachte ich an Auswandern, aber das ist ja auch alles ein ziemlicher Organisationsaufwand, also habe ich eine Stufe kleiner nach Lösungen gesucht.
Entschieden habe ich mich vorerst für ein freiwilliges soziales Jahr, am liebsten in Alaska.
Ich liebe die Landschaft und Natur in Alaska und das wäre bestimmt mal ein guter Gegensatz zu der Umgebung und Lebensweise, welcher ich die letzte Zeit anhing.
Das wäre ein Jahr, in dem ich Zeit hätte mich mit den Dingen, die mich, auch in meinen Blogs, beschäftigen und mit mir selber ausgiebig auseinander zu setzten, in dem ich zur Ruhe und vielleicht auch zu innerer Zufriedenheit gelangen könnte.
Klar, das im Laufe dieser Überlegungen etwas passieren musste, was all meine schönen Vorstellungen ins schwanken bringen konnte.
Ich habe etwas gefunden, etwas von dem ich nicht wusste das es noch existiert und das ich lange gar nicht mehr kannte. Nun liegt es an mir meinen Fund zu pflegen und zur Blüte zur treiben.
Nach Alaska will ich trotzdem. Auch wenn mir die Temperaturen vor meiner eigenen Haustür momentan einen ungemütlichen Vorgeschmack auf die dortigen klimatischen Verhältnisse vermitteln. Da macht Ferienende nochmal gleich so viel Spaß, wenn man bei -20°C um 7AM am Bahnhof steht und vor lauter Zittern kaum die Zigarette halten kann.
Umdrehen weiterschlafen heißt da die Devise.
Bis morgen früh.

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4 Antworten to “Sonne im Gesicht, Hände in den Taschen”

  1. ich hoffe Du weisst, dass ich hinter dir stehen werde auch wenn es weh tun wird! Ich weiss selbst wie gut es tut, ein Jahr von zu Hause wegzukommen und auf sich alleine gestellt zu sein.
    Damals war die Zeit hart, aber jetzt im Nachhinein bin ich immer wieder erstaunt darüber, welch extremen Reifeprozess ich innerhalb dieses Jahres durchlaufen habe!

    Aber wenn Du es wirklich machen möchtest, dann wähl bitte einen Ort, der ein Skigebiet wenigstens in der Nähe hat, damit, wenn ich dich besuchen kommen werde, wir gemeinsam snowboarden gehen können!

    Ich werde für dich da sein Tim!

  2. Knackiger Eintrag.
    Ich find die Idee prinzipiell für dich passend, nur würde ich nicht
    unbedingt Alaska wählen. Ich hätte dann eher Angst, dass du dich
    zu sehr abschottest, von einem Extrem ins andere quasi, und es
    dich im Endeffekt zwar reifer, aber auch noch einsamer machen
    würde. Ich kenn dich vielleicht nicht soo gut, aber ich kenn mich
    in der Thematik Rückzug aus. Und es gibt Menschen, die genügen
    sich selbst. Aber stell dir vor, du denkst nach, so 2 bis 3 Monate
    denkst du einfach nur nach. Und du lernst. Und dann hast du keinen,
    mit dem du das teilen kannst. Ich weiß nicht.
    Und das, was du gefunden hast: Haha. Timing. Ist mir auch passiert.
    Ich weiß nicht, was es bei dir ist, ich hoffe etwas positives.
    Meinen kleinen Fund hätte ich besser nicht wieder ausgegraben.
    Aber weißt du was ich mutig finde?
    Du willst etwas ändern. Und das wirst du auch.

  3. eremophobia Says:

    Schock oO
    Nach Alaska? =(
    Das ist end weit weg

  4. großstadtkind Says:

    nettes mädel hatteste da gestern an der hand.

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